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13/07/2018

Entdeckung FERRARA

Estense Schloss

Im Jahr 1385 kam es in Ferrara zu einer gefährliche Revolte, die den Markgrafen Niccolò II. d’Este dazu veranlasste, eine mächtige Verteidigungsanlage für sich und seine Familie errichten zu lassen. So entstand das Schloß di San Michele, eine Festung gegen das Volk. Aus der Anfangszeit stammen die massiven Grundmauern, der Schloßgraben, die Zugbrükken und die Türme. Ein noch heute sichtbarer überbauter Gang verband die Festungsanlage mit dem Palazzo des Markgrafen. Die Jahrhunderte vergingen und die Gefahr von Aufständen ließ nach. So wurde das Schloßallmählich zu einer großartigen Residenz des herzöglichen Hofes ausgebaut. Im 16. Jh. errichtete man auf den Türmen Altane, ersetzte die mittelalterlichen Zinnen durch marmorne Balustraden und gestaltete den Innenhof und der Piano Nobile in prachtvollem Stil.
Palast der Diamanten

Der Palazzo dei Diamanti (wörtlich: Palast der Diamanten) ist ein Museumsgebäude in der Provinzhauptstadt Ferrara in der Region Emilia Romagna in Oberitalien, das eine wichtige, vorwiegend aus Werken ferraresischer Maler bestehende Gemäldegalerie beherbergt. Das von Biagio Rossetti entworfene Gebäude verdankt seinen Namen der architektonisch eigenwilligen Gestaltung seiner Marmor-Außenfassade, die auf Anordnung des Bauherrn, Ercole I., aus 12.600 Marmorblöcken zusammengesetzt wurde, deren Stirnseite nicht flach ist, sondern pyramidenförmig und die deshalb an geschliffene Diamanten erinnert.[1] Ein geschliffener Diamant war das Wahrzeichen Ercoles I., das er auch in seinem Wappen verwendete. Der Frührenaissancebau wurde 1492 begonnen und 1567 mit dem Kreuzgesims vollendet. Im Obergeschoss befindet sich die Nationale Gemäldegalerie mit Werken der wichtigen ferraresischen Maler Cosmè Tura (1430-1495), Dosso Dossi (ca. 1479-1542) und Benvenuto Tisi, gen. Garofalo (1481-1559), sowie des florentinischen Malers, Bildhauers und Architekten Giotto di Bondone (1266-1337), des florentinischen Malers Ippolito Scarsellini (1551-1621) und anderen.

Die Kathedrale

 

Die Kathedrale von Ferrara, die im 12. Jh. errichtet wurde, weist Spuren aus ganz unterschiedlichen historischen Phasen auf. Die prächtige Fassade mit ihrem eigenartigen dreigeteilten Aufbau wurde imromanischen Stil begonnen. Aus der Anfangszeit stammt das große Eingangsportal mit wundervollen Reliefs, die von dem Baumeister Nicholaus (1135) geschaffen wurden. An der Längsseite der Kathedrale an der Piazza Trento Trieste befindet sich die sogenannteLoggia dei Merciai, in der schon im Mittelalter einige Händler ihre Läden hatten. Über diesem sonderbaren Anbau erkennt man zwei merkwürdige dekorative Bogenreihen, die auf fantasievoll bearbeiteten kleinen Säulen ruhen. In der Mitte lassen sich noch die Ansätze der einstigen Porta dei Mesi ausmachen. Das Tor der Monate wurde im 18. Jh. zerstört. Mehrere Skulpturen, die das Tor schmückten und erhalten geblieben sind, kann man im Museum der Kathedrale bewundern. Der Entwurf für den großartigen Glockenturm in weißem und rosafarbenem Marmor, der in der Renaissance entstand und unvollendet blieb, wird Leon Battista Alberti zugeschrieben. Die Außenmauern der Apsis mit ihrer leichten Linienführung, die von Backsteinbögen und Marmorkapitellen skandiert wird, sind dagegen ein Werk des ferrareser Baumeisters und Stadtplaners Biagio Rossetti.

 

Die Wallanlagen

Wenn man von Norden oder Osten nach Ferrara kommt, verwehrt die wundervolle Kulisse der Wallanlagenzunächst den Blick auf die historische Stadt. Hinter einem breiten grünen Stadtgraben erkennt man eine langgestreckte rote Backsteinmauer, die hier und da vonToren und Turmruinen unterbrochen wird und sich vor hohen, mit Bäumen bewachsenen Erdwällen erhebt. Die antiken Wallanlagen umgeben das historische Zentrum von Ferrara beinahe vollständig. Mit mehr als 9 km Länge stellen sie eine der eindrucksvollsten noch erhaltenen Verteidigungsanlagen des Mittelalters und der Renaissance dar. Man kann an ihnen sämtliche Details erkennen, die im 15. und 16.Jh. für die Verteidigung einer Stadt ersonnen wurden. Mit der Zeit sind sie zu einem großen Park mit Rad-und Fußwegen geworden, in dem man Leute treffen, Sport treibenoder sich einfach erholen kann. Die nördlichen Wallanlagen wurden großteils zwischen 1493 und 1505 errichtet. Sie begrenzen den Teil der Stadt, der nach dem Auftraggeber Ercole I. d’Este benannt und nach den Plänen des Architekten Biagio Rossetti realisiert wurde. Kennzeichnend für diesen Abschnitt ist eine Reihe kleinerer Wehrtürme mit halbkreisförmigem Grundriß. In der Mitte des nördlichen Abschnitts liegt die ehemalige Stadttor Porta degli Angeli, durch das der traurige Zug des letzten Herzogs Cesare d’Este 1598 die Stadt verließ. Die Stadtmauern im Osten wurden zwischen 1512 und 1518 von Alfonso I d’Este errichtet. Der südliche Abschnitt wurde zuletzt zwischen 1575 und 1585 unter Alfonso II d’Este verändert und weist vier enorme Bollwerke auf.

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